Kennen Sie folgende Aussagen von
➔ ÄrztInnen: „Der Patient leidet an einem Durchgangssyndrom.“
➔ Von Angehörigen: „Zuhause ist er/sie anders.“ „Er/sie schläft hier den ganzen Tag.“
➔ Vom Pflegepersonal: „Der Patient ist bettflüchtig.“ „Er/sie durch den Wind.“ „Er/sie ist die ganze Nacht unruhig.“
Kursbeschreibung
Das Delir ist eine Organfunktionsstörung des Gehirns und immer ein Notfall. Es kommt zu einer akuten Aufmerksamkeitsstörung mit Störung des Bewusstseins, der Wahrnehmung und des Denkens, der ein medizinischer Krankheitsfaktor zugrunde liegt.
Inhalte der Fortbildung
- Unterschiede zu Demenz und Depression
- Risikofaktoren zur Entstehung eines Delirs
- Präventive Maßnahmen
Ziel
Die Fortbildung hat das Ziel, Sie für das Thema Delir zu sensibilisieren.
Wichtig ist sowohl das frühzeitige Erkennen eines Delirs sowie der empathische Umgang mit den Betroffenen und deren Angehörigen, die viel zur Reversibilität des Delirs beitragen können.
Methodisch wechseln sich theoretischer Input, kurze Filmsequenzen und praktisches Üben mit Fallbeispielen ab.