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Berichte & Bildergalerie

Angehörigen-Nachmittag im Rahmen der Alzheimer-Woche

Im Rahmen der Alzheimerwoche, die dieses Jahr vom 21.09. bis 27.09.2020 stattfand, wurde der diesjährige Angehörigen-Nachmittag unter dem Motto „Demenz“ ausgerichtet.

Im Vordergrund standen Informationen zum Umgang mit Corona und den Verordnungen des Sozialministeriums. Die Angehörigen wurden über Kontaktmöglichkeiten informiert, die bei einem eingeschränkten Besuchsgebot dabei helfen, in Kontakt mit ihren Angehörigen zu bleiben. Hierfür stehen dem Ida-Scipio-Heim zwei Handys und ein Tablet zur Verfügung, um beispielsweise per WhatsApp über die Video-Anruf-Funktion miteinander zu kommunizieren.
Bei Fragen bezüglich der Videotelefonie wenden Sie sich bitte an unseren sozialkulturellen Dienst. Frau Jerger und Frau Wranik helfen Ihnen gerne weiter.

Als Einrichtung haben wir uns im Juni 2020 als Demenz-Partner unter der Schirmherrschaft der Alzheimer-Gesellschaft registriert. Das Ida-Scipio-Heim bietet zukünftig viermal jährlich für Interessierte eine anderthalbstündige Fortbildung an. Auch Angehörige können sich für die Fortbildung über die Demenz-Partner-Seite anmelden.

Seit Juni 2020 bietet das Ida-Scipio-Heim außerdem eine Demenzsprechstunde an. Diese wurde ebenfalls im Rahmen des Angehörigen-Nachmittags vorgestellt. Die Sprechstundenzeiten der Demenzsprechstunde erfahren Sie auf unsere Homepage.

Im Rahmen einer kleinen Spiel-Sequenz wurden die Handspielpuppen von unseren Alltagsbegleiterinnen Frau Wojnicki und Frau Meschke vorgestellt.

Teil der Veranstaltung war auch die Vorstellung des Demenzschaukelstuhls. Diesen „Wellness-Nordic-Relax© Chair“ konnte zum Teil aus Spendengeldern der Maria-Müller-Stiftung finanziert werden. Der Demenzschaukelstuhl wurde von einigen Angehörigen ausprobiert und kam gut an.

Zum Abschluss des Angehörigen-Nachmittags ergaben sich noch viele Gespräche, bei denen offene Fragen geklärt werden konnten. Aktuell geltende Corona-Hygienerichtlinien wurden bei der Veranstaltung eingehalten.

Handpuppeneinsatz bei Menschen mit Demenz

Unsere Alltagsbegleiter*innen Frau Wojnicki und Frau Meschke haben im September 2020 im schönen Odenwald eine Tages-Fortbildung für den Einsatz von Handpuppen besucht. Zurückgekehrt sind die beiden mit einem Handpuppen-Opa, einem -Jungen und einen -Mädchen. Namen bekommen die Drei im Ida-Scipio-Heim.

Das Handpuppenspiel sorgt für strahlende Gesichter bei Jung und Alt. Es wird genutzt, um Menschen zu erreichen und zu motivieren. Die therapeutischen Handpuppen sind ein Türöffner zum Herzen der Menschen. Bei dementiell erkrankten Menschen helfen die Handpuppen, die eigenen Gefühle auszudrücken. Außerdem kann durch sie eine aktive Beschäftigung angeregt und die Kommunikation gefördert werden.

Die Handpuppen-Truppe kommt bei unseren Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen sehr gut an und sie sind auf allen Wohnbereichen gern gesehene Gäste.

Kaffeekränzchen auf den Wohnbereichen

Seit dem Lockdown ist die Cafeteria im Ida-Scipio-Heim bis auf weiteres geschlossen. Um unseren Bewohner*innen trotz allen einen schönen Nachmittag bieten zu können, haben wir auf allen sechs Wohnbereichen das Kaffeekränzchen eingeführt.

Das Kaffeekränzchen findet einmal im Monat statt. Die Durchführung erfolgt durch unsere Alltagsbegleiter*innen, die aus dem Kaffeekränzchen einen unvergesslichen Nachmittag machen. Im Mittelpunkt steht das gemütliche Zusammensein. Der Käsekuchen kommt aus dem Park-Café und der Kaffee wird in traditioneller Form direkt auf den Wohnbereichen zubereitet.

Der Kaffeeduft und die anregenden Gespräche die sich unter den Bewohner*innen und den Alltagsbegleiter*innen ergeben, bereicherten den Nachmittag. Durch den Gebrauch der alten Kaffeemühle wurden Erinnerungen geweckt und daraus entwickelten sich einige Gesprächsthemen. Auch über die Geschichte und die Tradition der Kaffeezubereitung wurde diskutiert.

Für alle Beteiligten war es ein sehr schöner Nachmittag und die Bewohner*innen haben das Kaffeekränzchen sichtlich genossen.

Lasst uns singen! ... mit Boris Grappe

 

Der Bariton Boris Grappe hat bereits viele internationale Erfahrungen gesammelt. Zwischen 2007 und 2012 war er Ensemble-Mitglied am Nationaltheater Mannheim. Freischaffend trat er u.a. an der Opéra National de Paris, der Opéra de Lyon, der Oper Frankfurt, dem badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Staatstheater am Gärtnerplatz München, im Wiener Musikverein, im Barbican Center London sowie bei den Festspielen von Aix-en-Provence und Bad-Wildbad auf.

Seit Oktober 2020 bietet Herr Grappe eine Singstunde für unsere dementen Bewohner*innen an. Die aktuell geltenden Hygieneregeln werden dabei beachtet.

Laut verschiedener wissenschaftlicher Studien ist singen gut für den Kreislauf, es stärkt das Nervensystem und die Abwehrkräfte und macht glücklich.

Also, worauf warten wir? Lasst uns singen!

Mitarbeiterfrühstück im September

 

Beim Mitarbeiter-Frühstück im September hat unser Lehrlingskoch Dominic Stroh (16 Jahre) Omeletts in verschiedenen Varianten für das Team des Ida-Scipio-Heims zubereitet. Die Mitarbeiter*innen konnten zwischen Omelette „klassisch“, „Paprika, Zwiebeln“ und „Käse“ wählen oder die Zutaten kombinieren.

Herr Schmetzer und sein Team richten einmal monatlich das Mitarbeiter-Frühstück an jedem ersten Freitag im Monat aus. Ziel ist es, ein gesundes Frühstück für die Mitarbeiter*innen anzubieten.

Der Küchenleitung ist es sehr wichtig, dem Auszubildenden Dominic eine fundierte Ausbildung zu bieten. Dominic hatte beim Mitarbeiter-Frühstück die Möglichkeit, das sogenannte „Front Cooking“ (Kochen vor den Gästen) zu erproben. Für ihn war es ein gelungener Einsatz, da er die Gäste beraten und bekochen konnte. Unsere Mitarbeiter*innen waren begeistert von Dominics Einsatz und die Omeletts haben allen sehr gut geschmeckt.

Autofreier Tag der Kampagne „In die Stadt- ohne mein Auto 2020“

 

Der autofreie Tag wurde auf Initiative der EU-Kommissarin Wallström und einiger EU-Staaten im Jahr 2000 zum ersten Mal durchgeführt und findet seitdem jährlich am 22. September statt. Ziel dieses Aktionstages ist es, aufzuzeigen, dass Mobilität in der Stadt auch ohne Auto möglich ist und dies weitreichende, positive Auswirkungen auf Lebensqualität und Umwelt hat. Bereits im ersten Jahr nahmen europaweit 840 Kommunen statt, während in Deutschland 70 Kommunen aktiv waren.

Das Ida-Scipio-Heim hat sich im Rahmen der Strategieplanung der APH- Mannheim GmbH an diesem Aktionstag beteiligt. Im Rahmen des Aktionstages wurden von den Mitarbeiter*innen insgesamt 156 Kilometer mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Scooter oder auch den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Frei nach dem Motto: Es geht auch ohne Auto.

Mittwochs ist Smoothie Time

Immer wieder mittwochs werden von den Alltagsbegleiterinnen des Ida-Scipio-Heims frische Smoothies zubereitet.

Das Lieblingsrezept unserer Bewohnerinnen ist der Mango-Smoothie.

Hierfür benötigen Sie eine reife Mango, Bananen, Orangensaft, Naturjoghurt und Honig.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Smoothie Time

Frau Theuerkauf Alltagsbegleiterin

Zubereitung des Smoothie

Frau Kwasny bei der Zubereitung des Smoothie

Einkaufswagen im Ida-Scipio-Heim

Einkaufswagen im Ida-Scipio-Heim

Bewohner*innen beim Einkauf mit Frau Niedballa Alltagsbegleiter*in

Der Einkaufswagen im Ida-Scipio- Heim fährt wöchentlich am Dienstagnachmittag über die sechs Wohnbereiche. Gerade in der Corona Krise fuhr das Team vom Sozialkulturellen Dienst zweimal wöchentlich über die Wohnbereiche um die Bewohner*innen mit den alltäglichen und besonderen Dingen des Lebens zu versorgen.

Das Angebot des Einkaufswagens wurde bereits vor einigen Jahren in den Alltag des Ida-Scipio-Heims integriert. Viele unsere Bewohner*innen haben wenig Möglichkeiten, selbst einkaufen zu gehen, noch haben sie die Möglichkeit von außen versorgt zu werden. Für die Bewohner*innen bedeutet das selbstständige Einkaufen ein Stück Lebensqualität. Aus diesem Grunde wurde der Einkaufswagen mit Dingen bestückt wie z.B. Süßigkeiten, besondere Pralinen, Getränke wie z. B. Piccolos, Coca-Cola und Fanta. Zudem werden Hygieneartikel, Zeitschriften und viele andere Dinge auf Wunsch verkauft.

Die Bewohner*innen lieben und genießen diese Einkaufsmöglichkeit.

Outdoor-Haustiere im Ida-Scipio-Heim

Das Ida-Scipio-Heim hat einen sehr großen Park im hinteren Bereich des Hauses. Der Baumbestand besteht bereits seit Mitte der 50er Jahre. Im Park gibt es riesige Linden, Birken und Holunderbäume. Ein Paradies für alle heimischen Outdoor Tiere. Neben Katzen, die sich zeitweise hierher verirren, bekommen wir auch täglich Besuch von den grünen Papageien, die typisch für Mannheim sind. Laut Hörensagen soll ein Papageien-Pärchen vor einigen Jahrzehnten aus dem Luisenpark geflüchtet sein und sich im Laufe der nächsten Generationen prächtig vermehrt haben. Wenn ein Papagei gesichtet wird, befindet sich oftmals ein ganzer Schwarm dahinter. Bemerkbar machen sich die Papageien vor allem durch ihre sehr speziellen Laute, die sich wie ein sanftes Quietschen anhören.

Seit circa einem Jahr haben sich zu dieser Vielfalt drei Eichhörnchen gesellt, die uns täglich besuchen. Mittlerweile tummeln sie sich auf den Balkonen und freuen sich über die eine oder andere Nuss, die ihnen hingelegt wird. Ein wunderbares Schauspiel kann beobachtet werden, vor allem dann, wenn die Eichhörnchen ihre Kletterkünste zeigen, oder sich auch nur auf einem der Äste ausruhen. 

Anwendung des Demenz-Tablets im Ida-Scipio-Heim

Das Betreuer-Tablet wurde speziell zur unterhaltsamen und abwechslungsreichen Betreuung von pflegebedürftigen Senioren (mit und ohne Demenz) entwickelt. Aus diesem Grund haben wir bereits vor einigen Jahren das Betreuer-Tablet für alle Wohnebenen angeschafft. Das Betreuer-Tablet überzeugt vor allem mit seiner einfachen Anwendung. Auf dem Tablet befinden sich verschiedene vorinstallierte Apps für Senioren, die leicht zu bedienen sind.

Durch die Anwendung führen auf Wunsch der Bewohner*innen unsere Alltagsbegleiter*innen. Genutzt wird das Betreuer-Tablet einmal individuell für den einzelnen Bewohner*in, oder auch als Gruppenaktivität, wie zum Beispiel Dalli Klick, Quizfragen oder Gedächtnistraining. Für die Gruppenaktivitäten wird das Betreuer-Tablet an den Fernseher angeschlossen und somit können auch kleine Gruppen von dem Angebot profitieren und es fördert zudem die Gemeinschaft.

Frau Lauermann (Alltagsbegleiter*in) mit Bewohner*innen

Die vorinstallierten Apps auf dem Betreuer-Tablet sind vielfältig. Es werden die Bereiche Themen, Spiele, Filme, Bücher, Profile und Web angeboten. Es stehen demnach eine Fülle von Angeboten zur Verfügung und in dem Bereich Profile kann ganz individuell ein Fotoalbum für die Bewohner*innen angelegt werden. Selbstverständlich mit Einverständnis und unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Im Bereich Web verbirgt sich der Zugang zu YouTube und zu Wikipedia. Hier können auf Wunsch Videos und Wissenswertes abgerufen werden. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten wird das Betreuer-Tablet sehr gerne von und mit den Bewohner*innen genutzt.

AOK-Projekt "Musik-, Tanz- und Bewegungstherapie"

Zertifikatübergabe mit Herrn Peter Schuler, Agathe Mika (links) und Brigitte Wranik (rechts)

Im April 2019 informierte die AOK Baden-Württemberg über das Pilotprojekt „Musik-, Tanz-und Bewegungstherapie“. Das Projekt suchte 30 interessierte vollstationäre Pflegeeinrichtungen aus Baden-Württemberg. Die Voraussetzungen zur Teilnahme an diesem Projekt setze die Freistellung von jeweils zwei Mitarbeiter*innen pro Einrichtung voraus.

Zusätzlich soll in dem Zuge eine regelmäßige Durchführung des Präventionsangebotes für Bewohner*innen angeboten werden, um somit den Gesundheitsförderungsprozess zu vermitteln. Das Ida-Scipio-Heim hat sich für die Teilnahme an dem Projekt beworben und erhielt den Zuschlag für die Teilnahme. Frau Brigitte Wranik und Frau Agathe Mika wurden für diese Aufgabe freigestellt.

In dem dreitägigen Seminar zum Thema Musik-, Tanz – und Bewegungstherapie wurden neue Impulse für die stationäre Altenpflege gesetzt. Zudem wurden in den Seminartagen neue Ansätze zu Sitz- und Gruppentänzen, Rollatorentänze, Interaktionen mit Instrumenten „Musik auf die Ohren“ und praktische Arbeitsbeispiele vermittelt.

Herr Peter Schuler, der das Konzept der „Musik-, Tanz- und Bewegungstherapie“ entwickelt hat, leitete alle drei Tage durch das Seminar. Alle Teilnehmer*innen waren von der Art und dem Know how von Peter Schuler äußerst begeistert. Zusätzlich gab es ein Überraschungspaket von der AOK Baden-Württemberg: eine Kiste mit Früchterasseln und ein buntes Potpourri von Musik.

Die Umsetzung der Inhalte erfolgt regelmäßig auf den Wohnbereichen unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften.

Hier grillt der Küchenchef noch selbst

Grill-Mittag im Ida- Scipio-Heim

Um unseren Bewohner*innen den Sommer zu versüßen, richtete unser Küchenchef Herr Markus Schmetzer einen Grill-Mittag aus. Neben Steaks vom Schwein und der Pute sowie Bratwürstchen und Leberkäse gab es verschiedene Salate, die zum Teil selbst in der Küche zubereitet wurden.

Grill-Mittag im Ida-Scipio-Heim
Grill-Mittag im Ida-Scipio-Heim

Die selbstgemachte Kräuterbutter passte und schmeckte hervorragend zu dem gegrillten Fleisch. Die Bewohner*innen haben sich sehr über diese Abwechslung gefreut.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Schmetzer und seine Crew, die das möglich gemacht haben.

Popcorn und Cola

Popcorn und Cola im Ida- Scipio-Heim

Am Dienstagmittag überraschte die Küche des Ida- Scipio-Heims die Bewohner*innen des gesamten Hauses mit frisch gemachtem Popcorn. Traditionell gehören zu Popcorn Fanta und Cola dazu. Unser SKD (Sozial-kultureller-Dienst) organisierte die Verköstigung mit Fanta und Cola umgehend.

Popcorn und Cola im Ida- Scipio-Heim

Die Senior*innen fühlten sich bei dieser gelungenen Aktion in jüngere Jahre zurückversetzt und haben den kleinen Snack sichtlich genossen.

Dachterrassenkonzert mit TaxiTaxi

Die Band TaxiTaxi hat die Bewohner des Ida-Scipio-Heims besucht. Die Pop-Jazz-Mixtur von Wolfgang Morenz, Garrelt Sieben und Jonas Hertichdöhm kam bei den Zuschauern bestens an und sorgte für gute Stimmung auf der Dachterrasse. Organisiert wurde das Konzert von Jürgen Zimmermann für Reiner Schindler und alle anderen Bewohner des Ida-Scipio-Heims.

Xundlachen im Ida-Scipio-Heim

Zur "Clown-Visite" sind die beiden Clowns Gudrun Libnau und Peter Meier Ende Juni ins Ida-Scipio-Heim gekommen: Im Garten und auf der Dachterrasse wurden die Bewohner aus sicherem Abstand unterhalten. Das einstündige abwechslungsreiche Programm mit Jonglage und Gitarrenmusik wurde vom Clownverein Xundlachen unterstützt.

Singkreis des Alltagsbegleiter-Teams

Frau Niedballa und Frau Kwasny  (Alltagsbegleiter*innen) haben im Jahr 2018 ihre Weiterbildung zur Demenzfachkraft in Pforzheim erfolgreich absolviert.
Im Rahmen der Weiterbildung haben beide ein spezielles Angebot für demente Bewohner*innen konzipiert. Der konzipierte Singkreis findet jeweils dienstags vormittags ab 10:00 Uhr statt:

"....ja, es ist soweit, noch ein letzter Schluck Kaffee, ein Blick in den Spiegel, wie sehe ich aus? Heute ist Dienstag, alleine oder in Begleitung der Alltagsbegleiter*in treffen sich die Bewohner*innen jeden Dienstag um 10:00 Uhr im Gartensaal zu unserem Singkreis. Man hört schon leise die Musik, die Plätze sind noch frei, oh, da sehe ich ein bekanntes Gesicht." In unserem Singkreis geht es uns nicht darum einen perfekten Seniorenchor zu gestalten, sondern es geht uns darum, eine Gemeinschaft zu bilden, Rituale in den Alltag zu integrieren und ein gemütliches Beisammensein zu schaffen.

Manche der Bewohner*innen singen gerne mit, andere wiederum summen vor sich hin. Bei anderen Bewohner*innen werden Erinnerungen geweckt und sie werden nachdenklich. Gerade Bewohner*innen, die zeitweise über Unwohlsein klagen vergessen beim Singen in der gemeinsamen Runde ihr Unwohlsein und bewegen sich gerne zu den Melodien die Sie hören. Bewohner*innen, die sonst schwer mit Worten zu erreichen sind, verändern sich bei den vertrauten Klängen, fangen an, ganze Strophen zu singen, lächeln und sehen zufrieden aus. Schon in der Kinderzeit sangen uns unsere Mütter Lieder an der Wiege vor. Singen spendet Trost, beruhigt, macht glücklich und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Musik begleitet uns in der Arbeit und in der Freizeit. Singen ist eine einfache musikalische Betätigung im Alltag, die uns alle erreicht.
Also wer Zeit und Lust hat komme gerne zu uns. Sie sind herzlich willkommen"

Ihr Alltagsbegleiter- Team!

Tänzer der Ladeberger Ratze finden im Ida-Scipio-Heim zweite Heimat

Der Ladenburger Karnevalsverein „Ladeberger Ratze – Phantasie of Dance e. V.“ trainiert seit 2015 jede Woche in den Räumlichkeiten des Ida-Scipio-Heims, um in der fünften Jahreszeit mit Show- und Marschtänzen bei ihren zahlreichen Auftritten an Gardebällen das Publikum begeistern zu können.

Die Tanzgruppen wollen mit Ihren Showtänzen einzigartige Geschichten erzählen und die Zuschauer in eine ganz andere Welt entführen. Auch die Bewohner und Mitarbeiter des Ida-Scipio-Heims lassen sich gerne von den aufwendigen Darbietungen begeistern. Bei Veranstaltungen des Heims, wie den Sommerfesten und der Weihnachtsfeier, sind die Tänzer präsent, zeigen ihre phantasievollen Aufführungen und verbringen gerne Zeit mit den Bewohnern und dem Team des Heims.

Gegründet wurde der Karnevalsverein vor knapp zwanzig Jahren. Heute hat der Verein über fünfzig Mitglieder und wächst stetig.

Filmvorführung "Das goldene Mädchen"

Am 18.10.2019  um 17:00 Uhr können die Bewohner sowie Gäste gemeinsam im Ida-Scipio-Heim den Film "Das goldene Mädchen" ansehen. Im Rahmen der einander.Aktionstage2019 beteiligt sich das Ida-Scipio-Heim in Zusammenarbeit mit der freien internationalen Theatergruppe „unser Theater“ mit dieser Filmvorführung an diesen Projekt. Für Verpflegung ist gesorgt, die Filmvorführung dauert eine halbe Stunde.

Zum Trailer „Das goldene Mädchen“

Das Märchen „Das goldene Mädchen“ erzählt von einem Mädchen, das gezwungen wird, sich unter widrigen Umständen ein neues Zuhause zu suchen. Dieses Kinderschicksal haben Kinder der Neckarstadt-West unter der Regie von Limeik Topchi im Jahr 2017 auf klassische Art auf die Bühne gebracht. Der Film erzählt das Märchen neu. Das Dorf wird zur Stadt und der Wald zu Kellerlabyrinthen. Den Zuschauer*innen erwartet ein modern erzähltes Märchen, mit Witz, Charme, Groteskem und vielen weiteren Überraschungen. Der Film entstand durch das besondere Engagement von Limeik Topchi als Regisseur und Kameramann, sowie durch Sevginar Topchi als Regieassistenz, Theaterpädagogin, Kostüm- und Maskenbildnerin. Den Schnitt übernahmen Tatiana und Artem Gratchev. Unterstützt wurde „Unser Theater“ von der Stadtteilinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit in der Neckarstadt und der Kinderbeauftragten der Stadt Mannheim

Mannheimer Gesangverein Concordia: Wir stellen uns vor

Unser Verein wurde 1882 als Männergesangverein Concordia gegründet und ist in der Mannheimer Neckarstadt beheimatet. Seit den 90er Jahren singen wir in einem gemischten Chor. Wir proben seit März 2019 im Großen Saal des Ida-Scipio-Heims in der Neckarstadt, wo wir freundlich aufgenommen wurden und uns darauf freuen, auch den Bewohnern des Heimes zu Weihnachten ein Konzert präsentieren zu dürfen.

Unser Repertoire umfasst alle Bereiche, vorwiegend Pop, Rock, Schlager, Klassik, Musicals, auch einige kirchliche und mittelalterliche Lieder, welche wir mehrstimmig überwiegend in Deutsch und Englisch, teilweise auch in Italienisch (z.B. Gefangenenchor aus Nabucco), Zulu (Siyahamba) präsentieren. Wir hatten zusammen mit dem Gesangverein Aurelia Mannheim Auftritte in Leipzig (2016) beim Gewandhaussingen und in Pinzolo im Trentino (2018) auf einem Konzert mit dem Trentiner Bergsteigerchor Presanella. Wer sich für das Singen begeistern kann, ist bei uns herzlich willkommen. Näheres kann unserer Website www.concordia-mannheim.de entnommen werden. Wir haben im Oktober 2018 in einem Tonstudio zwei Videoclips (Hallelujah und You raise me up) aufgenommen und über YouTube veröffentlicht. Wer gerne hineinhören möchte, kann das auch über unsere Website tun.

Wir hoffen noch lange im Ida-Scipio-Heim, unserer Neckarstädter Heimat, singen zu können.

Jung und Alt spielen gemeinsam

Jung und Alt spielen gemeinsam

In Kooperation mit der freien internationalen Theatergruppe "Unser Theater" und Bewohner*innen des Ida-Scipio-Heims entsteht aktuell das Projekt "Jung und Alt spielen gemeinsam". Inhalte des Projektes werden vor allem biografische Erinnerungen und Erfahrungen sein, die im Rahmen von Interviews mit Bewohner*innen erhoben wurden.

Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter zwischen acht und zwölf Jahren haben diese Interviews gemeinsam mit Limeik Topchi (Leiter der freien internationalen Theatergruppe „Unser Theater“) geführt. In den Interviews äußerten sich die befragten Menschen zu verschiedenen Themen, die Ihr Leben geprägt haben, um den gefüllten Korb an Erinnerungen und Erfahrungen zu öffnen und um diese Inhalte an die jüngere Generation weiterzugeben.

Die offene Theaterprobe „Interaktive Performance“ fand am 5.10. und am 6.10.2018 im Rahmen der "einander. Aktionstage 2018" des Mannheimer Bündnisses „Zusammenleben in Vielfalt“ im Ida-Scipio-Heim statt. Das Theaterprojekt ist eines der Projekte, die für 2018 eine Bundesförderung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhalten.

Aus der Fülle der entstandenen Videomaterialien wurde eine Kurzform für die "Interaktive Performance" zusammengestellt und im Anschluss den Anwesenden gezeigt. Um den Prozess darzustellen, war es zunächst das Ziel eine interaktive und partizipative Performance mit den jungen Menschen und den älteren Menschen zu gestalten. Somit soll das Zusammenspiel der Generationen dargestellt werden - um Brücken zwischen den Generationen zu schlagen, die Neugierde zu wecken um somit das Verständnis auf beiden Seiten von Jung und Alt zu fördern.

Aus den verschiedenen Sequenzen der geführten Interviews sowie der aufgezeichneten Theaterprobe „Interaktive Performance“ wird im Anschluss ein Dokumentarfilm angefertigt, der im Dezember 2018 der Öffentlichkeit im Ida-Scipio-Heim präsentiert werden soll. Der Dokumentarfilm, sowie das Theaterstück werden unter der Leitung von Limeik Topchi aus den Inhalten der geführten Interviews entstehen.

Geschichten die das Leben schreibt

„Guten Tag! Mein Name ist Fräulein Walch, Zimmer 74.“

Im Mai 1975 bestand ich das Abitur, Mitte Oktober konnte ich das Studium in Heidelberg beginnen. Für die Zeit dazwischen war es mir mit Glück gelungen, einen der be-gehrten Plätze als „Aushilfsbriefträgerin“ in der Mannheimer Hauptpost zu ergattern. Die Bundespost stellte damals alljährlich in der Haupturlaubszeit als Vertretung für die „richtigen“ Zusteller eine gewisse Zahl von Studenten ein.

Im September 1975 bekam ich den Bezirk, in dem das Ida-Scipio-Heim lag. Gleich am ersten Tag begegnete mir Fräulein Walch. Sie stand vorne im Eingangsbereich, klein, ganz zierlich, mit aufrechter Haltung, dunkelhaarig, elegant gekleidet, mit wachem Blick, und begrüßte mich mit einem Lächeln: „Guten Tag! Mein Name ist Fräulein Walch, Zimmer 74. Haben Sie Post für mich?“
Ich sah sie überrascht an. Der „richtige“ Briefträger hatte mir vorher eingeschärft, dass Briefe für die Verwaltung dort abgegeben werden sollten und Briefe für die Be-wohnerinnen unbedingt in die einzelnen Briefkästen zu werfen seien. Fräulein Walchs Ton allerdings war ebenso freundlich wie entschlossen, sodass ich sämtliche Briefe für sie durchsah, ohne Erfolg: Es gab keine Post für Fräulein Walch. Sie war sichtlich enttäuscht und ging zurück zu ihrem Zimmer.

Die ganze erste Woche wiederholte sich das Ritual: „Guten Tag! Mein Name ist Fräulein Walch, Zimmer 74. Haben Sie Post für mich?“ Mir wurde langsam unbehaglich: Schon beim Sortieren in der Hauptpost hoffte ich inständig, einen Brief, eine Karte, eine Werbung, ja irgendetwas für Fräulein Walch zu finden – vergeblich. Täglich hörte ich ihre Sätze, täglich spürte und sah ich ihre Enttäuschung.

In der zweiten Woche erzählte sie mir unvermittelt, dass sie aus Berlin stamme und ihr Vater dort Architekt gewesen sei. Sie legte überaus großen Wert auf die Anrede „Fräulein“, was bemerkbar wurde, als ich sie mit „Frau“ ansprach. Dringend und oft riet sie mir, niemals zu heiraten und keine Kinder zu bekommen – ihr Vater habe ihr so ein wunderbares Leben ermöglicht.

Unsere täglichen Gespräche änderten allerdings nichts an den betrüblichen Tatsachen – ich hatte keine Post für sie, und sie war enttäuscht. Am Ende der zweiten Woche beschloss ich, zukünftig an manchen Tagen Abhilfe zu schaffen: Frühmorgens, beim Sortieren, hielt ich Ausschau nach Werbematerialien, auf die ich „Fräulein Walch, Zimmer 74“ schreiben würde.
Am Montag der dritten Woche übergab ich ihr, nach den obligatorischen Sätzen, strahlend zwei Briefe. Zu meiner Überraschung strahlte Fräulein Walch nicht – das hätte, wie mir erst viel später bewusst wurde, nicht zu ihrem stets zurückhaltenden und beherrschten Wesen gepasst. Sie lächelte mich still an und bedankte sich.

So vergingen die ersten vier Wochen mit Fräulein Walch, und ebenso vergingen fünf Jahre, in denen ich in jedem Sommer drei Monate als „Aushilfsbriefträgerin“ arbeitete, immer auch für drei bis vier Wochen im Ida-Scipio-Heim. An manchen Tagen hatte ich Post für Fräulein Walch, an manchen Tagen nicht ...

Nach dem Studium schrieb ich ihr aus jedem Urlaub eine Karte und besuchte sie hier und da. (Verheimlicht habe ich ihr allerdings, dass ich entgegen ihrem Rat geheiratet und Kinder bekommen hatte.) Eines Tages las ich ihre Todesanzeige, die das Ida-Scipio-Heim aufgegeben hatte – sie besaß keine Angehörigen. Durch ihre täglich wie-derkehrenden Sätze – „Guten Tag! Mein Name ist Fräulein Walch, Zimmer 74. Haben Sie Post für mich?“ – durch ihr Lächeln, ihr Auftreten, vor allem durch ihre gleich-bleibende Würde ist sie mir über 40 Jahre in Erinnerung geblieben.

So war es für mich selbstverständlich, dass ich mich im Juli 2018, als ich für meine Tante einen Kurzzeitpflegeplatz brauchte, zuallererst an die Verwaltung des Ida-Sci-pio-Heims wandte. Nach dem Gespräch suchte ich das „Zimmer 74“, das es an der früheren Stelle nach der Renovierung natürlich nicht mehr gibt. Wenn ich seither meine Tante besuche, sehe ich manchmal in Gedanken Fräulein Walch aufrecht und elegant im Eingangsbereich stehen und höre ihre Sätze. Jutta Detterer September 2018

Atemtherapeutische Arbeit

Ulrike Mack

Frau Ulrike Mack bietet in unserer Einrichtung, dem Ida-Scipio-Heim die Atemtherapie an. Gerade im Umgang mit sehr unruhigen Senior*innen suchen wir häufig nach alternativen Möglichkeiten zu Medikamenten und Co. Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, über menschlicher Zuwendung den Zugang zu den Einzelnen zu suchen. Die Atemtherapie stellt für uns diese alternative Möglichkeit dar und so hat sich der Kontakt zu Frau Mack ergeben.

Frau Mack ist ausgebildete Atemtherapeutin, ihre Ausbildung hat Sie am Ilse Middendorf Institut absolviert. Durch die Betreuung ihres Vaters, der schwer an Parkinson erkrankte, ist sie zu ihrer jetzigen Arbeit gekommen: die Begleitung älterer Menschen und schwer erkrankter Menschen.

In Ihrer Arbeit als Atemtherapeutin im Ida-Scipio-Heim steht für Sie die Begegnung mit dem Menschen im Mittelpunkt. Über Ihre Hände geht Sie in den direkten Kontakt mit den betreffenden Menschen. Dabei ist Ihr die Haltung der Achtsamkeit sehr wichtig.

Aus der Betrachtung der Atemtherapie bietet der Atem die Möglichkeit den Menschen mit seinem Körper, seiner Seele und seinem Geist zu verbinden. Dies gilt auch gerade für Menschen, die sich nicht oder nicht mehr artikulieren können. Dabei geht es in der Behandlung nicht nur um Entspannung, Stressverminderung und Schmerzlinderung, sondern auch um Halt und Geborgenheit.

Unsere Senior*innen reagieren sehr positiv auf die Atemtherapie und freuen sich auf den wöchentlichen Besuch von Frau Mack.

Geflüchtete informieren sich über Altenpflege-Berufe

Flüchtlinge, die sich über Berufseinstiege in der Altenpflege informiert haben

Um geflüchtete Menschen an den deutschen Arbeitsmarkt heranzuführen, bietet ein Projekt der Hilfen für Flüchtlinge der Stadt Mannheim ihnen Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Im Mai besuchten so elf junge Frauen und Männer aus Eritrea sowie Syrien gemeinsam mit Dolmetschern das Ida-Scipio-Heim der APH in der Neckarstadt.

Dort informierten die Mitarbeiter des Heims sie aus erster Hand über Pflegeberufe sowie -ausbildung. Die Kollegen der APH erläuterten den Besuchern aus den Erstaufnahmeeinrichtungen zunächst die Organisation eines Altenpflegeheims und stellten die unterschiedlichen Berufsbilder vor, die dort tätig sind: von examinierten Altenpflegern sowie Altenpflegehelfern über Pflegehelfer und Alltagsbegleiter bis hin zu Verwaltungsangestellten, Köchen, Hauswirtschaftern sowie Mitarbeiter des technischen Diensts.

Bei einem Rundgang durch das Haus bekamen die Besucher einen Einblick in den Heimalltag und konnten mit Bewohnern und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Die Besucher waren unter anderem sehr beeindruckt, welche Möglichkeiten die Heimbewohner haben, ihre Freizeit zu gestalten. Für die Mitarbeiter des Ida-Scipio-Heims war es eine schöne Erfahrung, den Besuchern die Altenpflege näher zu bringen – vielleicht findet dadurch eine der geflüchteten Personen später zu einer Beschäftigung in diesem Berufsfeld.

Kontextspalte

Einrichtungsleitung

Petra Anton



Aktuelle Besuchsregeln

Gültig ab 14.10.2020



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